Massivhaus bauen in Berlin
Wer überlegt, ob er ein Fertighaus oder ein Massivhaus bauen will, braucht Informationen über alle Argumente, die für und gegen beide Entscheidungen sprechen. Beim Hausbau wollen viele Aspekte bedacht ein. Dazu muss dem Bauinteressenten zunächst klar sein, was ein Massivhaus und was ein Fertighaus ist. Ein Massivbau wird tatsächlich noch "Stein für Stein" errichtet, dazu kommen Stahlbetonelemente für die Decken. Als Baumaterial werden beim Massivhaus Ziegelsteine, Porenbeton oder Kalksandsteine eingesetzt Bei letzteren werden die Außenwände wegen ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit mit Dämmstoffen - meist Styropor - isoliert. Fertighäuser dagegen werden in Einzelteilen industriell vorgefertigt und bestehen weitestgehen aus einer Holzkonstruktion, welche mit Holzfaserplatten und Gipskarton verkleider werden.
Vorteile Massivhaus ./. Fertighaus
Für einen Massivbau spricht sein gutes Raumklima, die Wände "atmen". Gerade in Bad und Küche, wo häufig Wasserdampf in die Luft gelangt, ist das von Vorteil. Ziegelsteine wirken wärmedämmend, besonders Lochziegel. Gebäude aus Lochziegelsteinen bleiben in der warmen Jahreszeit eher kühl, im Winter speichern sie die Wärme, was niedrige Heizkosten bedeutet. Beim Hausbau sollten die "Folgekosten" nicht vernachlässigt werden.
Massivhäuser gleichen selbst die etwas höheren Baukosten durch ihre hohe Energieeffizienz aus.
Massivhaus bauen, die Werthaltigkeit der Massivhäuser
Nicht umsonst spricht man bei einem Massivhaus von "Betongold": Seit der Bankenkrise setzten immer mehr Menschen bei ihren Geldanlagen verstärkt auf Immobilien, die auf Jahrzehnte hinaus bleibende Werte darstellen. Wer seine Rücklagen in ein Eigenheim steckt, der kann im Alter mietfrei wohnen und überdies seinen Nachkommen etwas vererben. Massiv bauen bedeutet eine solide, über viele Jahrhunderte hinweg bewährte Bauweise, die sich im Wiederverkaufswert des Hauses widerspiegelt. Keine Bauweise erreicht die Werthaltigkeit, wie der Hausbau als Massivhaus.
Der Aspekt Nachhaltigkeit in Bezug auf Massivhäuser
Ein Massivbau ist immer ein Bauwerk für mehrere Generationen. Wenn ordentlich gearbeitet wird, treten viele Jahrzehnte lang keine Mängel an dem Bauwerk auf. Beim Hausbau sollte immer ein Blick in die Zukunft geworfen werden. In Zeiten zunehmenden Klimawandels bleibt ein Massivhaus eine "sichere Bank": Es hält auch extremen Wetterbedingungen stand. Zudem bedeutet massiv bauen einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Energie, denn Massivhäuser werden überwiegend mit natürliche Baustoffe errichtet.
Schall- und Brandschutz beim Massivhaus
Nicht zu vergessen ist der Aspekt einer effektiven Schalldämmung beim Massivbau. Gerade bei Doppelhäusern ist das sehr wichtig. Aber auch in einem Einfamilienhaus wollen Sie schließlich nicht immer hören, was der Rest der Familie gerade macht - wer wünscht sich schon ein hellhöriges Haus?
Bei einem Brand hält das Mauerwerk beim Massivhaus längere Zeit stand, als die Wände der Fertighäuser. Das drückt sich in einer hohen Feuerwiderstandsklasse aus. Diese bedeutet bei der Wohngebäudeversicherung einen finanziellen Vorteil: Bei einem Massivhaus ist die Wohngebäudeversicherung günstiger, als bei einem Fertighaus.
Hausbau in Berlin als Massivhaus
Wer alle Argumente pro und kontra Massivhaus einander gegenüberstellt, für den sollte sich die Waage deutlich in Richtung massiv bauen senken. Einzig die schnelle Errichtung eines Fertighauses könnte für den Fertigbau sprechen. Jedoch: Für ein Gebäude, in welchem man viele Jahre leben will, sollte doch etwas Zeit für den Hausbau aufgebracht werden. Ein Massivhaus muss heute nicht mehr über den Winter austrocknen, bevor es bezogen werden kann. So ist es möglich, für den Massivhaus - Hausbau nicht mehr als zirka sechs bis sieben Monate zu veranschlagen. Massiv bauen muss kein volles Jahr dauern.
Bei uns bauen Sie Ihr Massivhaus übrigens mit einer vertraglich garantierten Bauzeit von 6 Monaten.
